Natur trifft Romantik: Spaziergang mit Wolfgang Zwinz vom Max-Eyth-See zur Burgruine Hofen am Freitag, den 14.10.2022 um 14:30 Uhr.
Direkt am Neckar, gegenüber von steilen Weinbergen, liegt der Max-Eyth-See. In den 1920er Jahren aus einer Kiesgrube entstanden und ab 1971 zum viel besuchten Naherholungsgebiet ausgebaut. Von hier aus führt die Exkursion in den historischen Ortskern des 1120 erstmals erwähnten Hofen. Nach der Reformation entwickelt sich der Flecken zur katholischen Enklave im protestantischen Württemberg. Die St. Barbara-Kirche sowie die Grabdenkmäler auf dem alten Friedhof geben heute noch Zeugnis von der lebendigen Geschichte Hofens.
Wir erfahren Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte des Max-Eyth-Sees, einen römischen Gutshof, die Neckar-Schifffahrt mit Flößerei und die Ortsgeschichte Hofens.
Für einen Ausklang sind Plätze im Gasthof Ochsen reserviert.
Busausfahrt mit dem Bürgerverein Untertürkheim am 24. September 2022 nach Schwäbisch Hall. -Wegen mangelnder Nachfrage ausgefallen-
Der Bürgerverein Untertürkheim lädt ein zu einer Busausfahrt am 24. September 2022 nach Schwäbisch Hall mit Besuch im Museum Würth oder dem Hällisch-Fränkischen Museum, Kloster Großcomburg mit Besichtigung der Außenanlage und Abendessen im Kulinarium Fornsbach am Waldsee.
Wegen mangelnder Nachfrage ausgefallen.
Konzert mit Cultur in Cannstatt aus dem Programm *Stars von morgen*
Philipp Schupelius Violoncello und Arsen Dalibaltayan Klavier
am Sonntag, den 26. Juni um 17.00 Uhr im Großen Kursaal
Kartenbestellung möglich über e-mail: info@cultur-in-cannstatt.de oder an der Abendkasse
Spaziergang durch das Lehenviertel und Fahrt mit der Zacke zum Haigst
Führung mit Elke Beßenroth durch den Stuttgarter Jugendstil
am Freitag, den 13. Mai um 14.00 Uhr
Der Flurname “Lehen“ deutet auf eine als Leihgut überlassene landwirtschaftliche Fläche hin, die den Betreiber zu Diensten und Abgaben an den Lehnsherrn verpflichtet. Ab 1900 entwickelte sich die Stadterweiterung in das südliche Gebiet hinaus mit großen Plätzen, geometrischen Straßen und meist fünfstöckigen Mietshäusern, die im Historismus und beginnenden Jugendstil reich verziert waren. Kleine Geschäfte und Handwerksbetriebe vereinen bis heute das Wohnen und Arbeiten in den unter Denkmalschutz stehenden, vom Krieg verschonten Straßenzügen. Lassen Sie sich überraschen vom Wandel des Marienplatzes im Laufe der Zeit, fahren Sie mit der Zacke zum Haigst und lernen Sie die Bedeutung der Alten Weinsteige für Wein- und Warenverkehr kennen.
Ein Ausklang fand im Café List, Liststraße 25 statt.
200 Jahre Brunnenverein und Cannstatter Kurpark *Monte Pincio Schwabens*
Sonderführung im Museum Klösterle mit Olaf Schulze
am Freitag, den 8. April 2022 um 15.00 Uhr
Nicht zu den sieben Hügeln Roms gehörend hat man von der im nördlichen Stadtgebiet gelegenen Anhöhe eine wunderbare Aussicht auf die Stadt und den Petersdom. Ähnlich die Aussicht von der Plattform im oberen Teil des Kurparks, entstanden aus der einst felsigen Oede des Sulzerains, auf das vom Neckar umschlungene Bad Cannstatt und seine Altstadt. Vor rund 200 Jahren wurde die als Brunnenverein bekannte Vereinigung unter reger Mithilfe des Königs Wilhelm I. ins Leben gerufen und bestimmte weitgehend die Entwicklung der Parkanlagen wie die der Bäderkultur. Eine stolze und spendable Bürgerschaft verewigte sich mit namhaften Donationen wie Brunnen, Statuen und Standbildern im Gelände. Aus Anlass des Jubiläums stiftet der Bürgerverein heuer eine stattliche Rotbuche für das Cannstatter Arboretum, das zu einem Wahrzeichen des Ortes geworden ist.
Ein Ausklang fand im Café Rathaus statt.
Jahreshauptversammlung 2022
Die Jahreshauptversammlung 2022 des Bürgervereins Bad Cannstatt e. V. fand im Gemeindesaal der Stephanuskirche, Eingang Thorner Straße am Freitag, den 18. März 2022 um 18.00 Uhr statt.
Bürgerverein spendet stattliche Rotbuche
In der knackigen Kälte des ausgehenden Novembers begrüßen die Mitglieder des Bürgervereins Bad Cannstatt e. V. ein neues „Mitglied“ im oberen Kurpark. Am Ende der großen Liegewiese, nahe Schachbrett und dem Stifterpavillon soll der Baum des Jahres 2022, eine Rotbuche (fagus sylvatica) über die nächsten Jahrhunderte zur eindrucksvollen Persönlichkeit heranwachsen. Zunächst steil aufragend weitet sich das Kronenwachstum im mittleren Alter und kann dann bis zu 600 Quadratmeter beschatten. Ein willkommener Effekt für künftige Schachspieler im viel besuchten Cannstatter Arboretum. Seinen Namen hat das im Laubwald weit verbreitete Gewächs mit frischgrünem Sommeraustrieb übrigens vom rötlichen Schimmer des Holzes. Stadthistoriker Olaf Schulze gibt Aufschlüsse über die Entwicklung der Parkanlagen, deren 200jähriges Jubiläum Anlass für die Aktion des Bürgervereins ist. Auf Fotos sind die Beiträge und Donationen einer selbstbewussten und großzügigen Bürgerschaft früherer Zeit dargestellt, wie Brunnen, Alleen, Standbilder und Denkmäler. Gleich mehrere Vereine engagierten sich um die Anlagen, deren Anfang und Werdegang derzeit in einer anschaulichen Ausstellung im Klösterle als Monte Pincio Schwabens in Erinnerung gerufen wird.
Reinhard Staib
Neueste Kommentare